Gemeinschaftsgrundschule Hamminkeln - Englisch-Unterricht

Englisch-Unterricht

Das Fach Englisch wird mit dem Beginn des zweiten Halbjahres des ersten Schuljahres erteilt.

Vorteile des frühen Englischlernens in der Grundschule

  • Eine frühe Begegnung mit anderen Sprachen fördert die positive und weltoffene Einstellung der Kinder für andere Sprachen und Kulturen.
  • Der Englischunterricht der Grundschule öffnet als Modell für das Sprachenlernen die Tür zur Mehrsprachigkeit.
  • Das frühe Lernen der englischen Sprache stärkt das Selbstvertrauen des Kindes in seine Leistungsfähigkeit.
  • Kinder in diesem Alter zeigen vielfach von sich aus Neugier auf die Menschen und das Leben in anderen Ländern.
  • Sie besitzen eine natürliche Motivation für das Sprachenlernen. Es bereitet ihnen Freude, mit Sprache spielerisch und gestaltend umzugehen.
  • Kinder in diesem Alter verfügen über Fähigkeiten, die Aussprache der englischen Sprache besonders gut zu lernen.
  • Sie haben weniger Sprechangst und keine Angst vor Fehlern.

So lernt Ihr Kind Englisch in der Grundschule

  • Der Unterricht findet überwiegend in englischer Sprache statt. Wörtliche Übersetzungen fallen weg. Die Kinder verstehen anfangs nicht jedes Wort, aber sie merken genau, worum es geht.
  • Die Kinder werden ermuntert, die englische Sprache selbst zu nutzen. Es ist normal, dass sie beim Ausprobieren Fehler machen dürfen.
  • Rhythmus und Reim sind gute Lernhilfen. Deshalb werden häufig auch Lieder gesungen und Raps, Chants, etc. gesprochen.
  • Die mündlichen Fertigkeiten Hören und Verstehen sowie Sprechen stehen im Vordergrund des Unterrichts.
  • Lesen und Schreiben werden aber als Lernhilfe auch schon früh einbezogen.
  • Weil die englische Orthografie so schwierig ist, dürfen Kinder in der Grundschule beim Schreiben immer Vorlagen und Hilfsmittel benutzen. Diktate sind nicht erlaubt.

Grundsätze für die Leistungsbewertung

  • Grundlage der Bewertung sind Ziele des Lehrplans für alle Klassen ab dem Schuljahr 2011/12
  • Die Bewertungskriterien werden den Kindern vorab verdeutlicht.
  • Die individuelle Lernentwicklung, die Anstrengungen und Lernfortschritte werden bei der Bewertung berücksichtigt.
  • Vorrangig werden jedoch das Hör-/ Hör-Sehverstehen, das Sprechen, das Leseverstehen, die Kommunikationsbereitschaft, die Kommunikationsfähigkeit und auch die Verständlichkeit und Verfügbarkeit elementarer Redemittel bewertet. Dabei wird die kommunikative Leistung der Kinder höher bewertet als die sprachliche Richtigkeit.
  • Der Schwerpunkt Orthografie wird nicht bewertet.
  • Fehler und Unsicherheiten werden nicht sanktioniert, sondern als Lerngelegenheiten und -herausforderungen genutzt.
  • Zur Bewertung werden alle von den Kindern erbrachten Leistungen herangezogen:
    • mündliche und praktische Beiträge
    • gelegentliche kurze schriftliche Übungen und Arbeiten, die nicht benotet werden
  • Isolierte Leistungsfeststellungen durch Vokabeltests, Grammatikaufgaben und Diktate entsprechen nicht der Vorgabe. Sie sind unzulässig.